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1

Montag, 19. April 2010, 22:33

Klärgrube

Hallo Leute

unser kleine abgeschiedene Gemeinschaft 4 Wohnhäuser alle eigene Klärgrube ,350 m vom Kanal entfernt mit 2 Meteren Gegengefälle soll an den Kanl angeschlossen werden ( seid 1929) .Kosten für uns Anlieger wären je eine Pumpe und Hecksler, da es Gegengefälle gibt und die Fräkalien 350 Meter in einer Druckleitung in den Kanl gepumpt werden müssen,Strom für den Betrieb der Pumpe und der Anschluss je Haus an die neu verlegte Leitung .Dies liegen teilweise bei mehr als 20 Metern .Unser Verbrauch liegt bei ca 300 cm3 Waaser im Jahr.Müssen wir einem Anschluss zustimmen.Ich denke die Kosten für das verlegen des Kanals von 350 Metern würden sich nicht rechnen.Wie sollen wir uns verhalten.Eilt ,wer kann uns info geben ,haben morgen am 20.04 Terin mit den Stadtwerken.
Danke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »uwe05« (19. April 2010, 22:47)


andrea

unregistriert

2

Mittwoch, 21. April 2010, 18:39

Infos wo zu uwe05? Ich habe das Problem noch nicht verstanden.
Ich glaube nicht dass ihre einen Anschluss zustimmen müsst, die Frage ist nur wie sehr sich das auszahlt. Wenn diese Anlage schon so alt ist, ist sie sicher alles andere als sparsam, somit würde ich mich erkundigen ob durch eine Wartung das ganze billiger werden würde.
Es gibt schon tolle 3-Liter-Häuser die sind so ideal gebaut dass sie kaum mehr Strom brauchen, ich bin mir sicher wenn die Anlage aufgebessert wird ist es auch mit einem geringen verbrauch möglich

SvenG

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3

Donnerstag, 22. April 2010, 12:11

besser spät als nie...

Auch wenn Ihr nicht anschließen müst, geht das ganze nicht kostenfrei an Euch vorüber. Es wird zumindest ein Anpassungsverlangen für die KKA geben. Das kann je nach Einwohnerzahl auch ganz schön in's Geld gehen. Die Verlegung von 350m Anschlusleitung über das Grundstück halte ich für Grenzwertig. Ein Lageplan wäre sicher hlfreich, um die Situation genau beurteilen zu können. Macht bitte die Hebeanlagen nicht so schlecht. Wenn die ordendlich dimensiniert und von guter Qualität sind, kann man damit sicher leben. Der Stromverbrauch hält sich bei modernen Anlagen in Grenzen.
MfG Sven

(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten)

uwe

unregistriert

4

Donnerstag, 22. April 2010, 20:09

Anschluss an den Kanal

Die Situation ist jetzt diese ---Wir 3 Anlieger sollen uns einen Schacht mit Pumpe und Heckselanlage auf unseren Grundstück setzen und unser Abwassen in dei von der Stadt gneu verlegten Druckleitung einführen .Dies ist ca 350 Meter lang und wird an den dort vohanden Schacht angeschlossen .Uns entstehen pro Anwohner Kosten incl. Scahct mit Pumpe und Anschluss vom Grundstück ,Stromleitung -Starkstron und Erdarbeiten 7-8000 €. Normal sind doch die Stadtwerke für den Abtrasport des Abwassers zuständig oder sehe ich das falsch.Allso schicken wir unser Abwasser in einen von den Stadtwerken errichteten Scahct wo auch eine Pumpe und ein Hecksler eingebau ist und diese schickt das Abwasser in einer Druckleitung in den nächsten Abwasserkanal.Wir als Anlieger könne doch nichts dafür das der Kanal zu hoch liegt.
Gibt es nicht ein Gesetz das die Stadtwerke für die beseitigung von Abwasser verpflichtet?.Wir sind übrigens mit unseren Klärgruben zufrieden.

SvenG

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5

Freitag, 23. April 2010, 12:09

Also wenn ich das jetzt richtig lese sind die 350m nicht im Grundstück zu verlegen, sondern beziehen sich auf die Sammeldruckleitung im öffentlichen Teil. Insofern erscheint mir das ganze zumutbar. Ja die Stadtwerke könne es einem Grundstückseigentümer zumuten, dass er mittels Hebeanlage in eine Druckleitung entwässert. Schließlich ist es nicht immer möglich, für jedes Grundstück einen Freigefälleanschluss zu errichten. Meistens steht ein solcher Passus auch in der jeweiligen Entwässerungssatzung. Da werded Ihr nicht drum herumkommen. die 7-8T€ erscheinen mir realisitisch.

im Übrigen tut es nichts zur Sache, dass Ihr mit Euren Klärgruben zufrieden wart. Abwasserreinigung muss nach dem Stand der Technik erfolgen. Der zentralen Entwässerung über kommunale Kläranlagen ist dabei der Vorzug zu geben.
MfG Sven

(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten)

uwe

unregistriert

6

Freitag, 23. April 2010, 19:49

Kosten

Hallo Sven,

danke für deine Info.Finde es einfach zu teuer und unzumutbar.Wir stehen uns schlechter zu Leuten dei den Kanl vor der Tür haben.Meiner Meinung nach kann ich doch mein Abwasser --habe zur Strasse reichlich Gefälle--- in einen von der Stadt gesetzten Schacht laufen lassen und die sorgt dann für die Entsorgung mit einer Pumpe.Wie gesagt der nächtmögliche Abwasserschacht liegt ca.350 entfernt mit Kontragefälle.Allso das Gegengefälle ist auf der Strasse vom Schacht bis zu unseren Häusern in der Strasse .

SvenG

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7

Montag, 26. April 2010, 12:14

Hallo Uwe,

glaub mir, das ist durchaus zumutbar. Hast Du mal in die Entwässerungssatzung gesehen? Wo liegt denn das Grundstück (Stadt, Landkreis)?
MfG Sven

(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten)

uwe

unregistriert

8

Mittwoch, 28. April 2010, 06:03

daten

stadt rilon --hochsauerland-nrw ,
uwe

SvenG

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9

Mittwoch, 28. April 2010, 13:26

Ich nehme mal an, Du meinst Brilon.

Dann hast Du schlechte Karten:
[b]
Auszug aus der Entwässerungssatzung der Stadtwerke Brilon AöR vom 17.01.2007

§ 12 Besondere Bestimmungen für Druckentwässerungsnetze
[/b]
(1) Führen die Stadtwerke aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen die Entwässerung mittels eines Druckentwässerungsnetzes durch, hat der Grundstückseigentümer auf seine Kosten und im Regelfall auf seinem Grundstück einen Pumpenschacht mit einer für die Entwässerung ausreichend bemessenen Druckpumpe sowie die dazugehörige Druckleitung bis zur öffentlichen Druckleitung herzustellen, zu betreiben, zu unterhalten, instand zu halten und gegebenenfalls zu ändern und zu erneuern. Die Entscheidung über Art, Ausführung,Bemessung und Lage des Pumpenschachtes, der Druckpumpe und der dazugehörigen Druckleitung treffen die Stadtwerke.
MfG Sven

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uwe

unregistriert

10

Sonntag, 2. Mai 2010, 18:32

kosten

vielen dank,wie hoch sind die kosten ca für einen Pumpenschacht ,einbauen kann ich selbst ,reine kosten incl. pumpe

SvenG

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11

Mittwoch, 5. Mai 2010, 13:08

Da wirst Du sicher ein paar Angebote einholen müssen. Gute Erfahren habe ich mit der Firma Jung- Pumpen gemacht. Die komplette Anlage bekommst Du für um die 2.000 € (Netto). (PKS 800-50 incl. Pumpe (UFK25/2M) und Steuerung). Wenn Du den Spaß nicht selber machen willst wird wahrscheinlich nochmal das gleiche an Einbau- und Montagekosten dazukommen. Lass Dir auf jeden Fall von den Stadtwerken die notwendigen Leistungsdaten geben (erforderliche Förderhöhe, Dimension der Druckleitung), damit das Ganze anschließend auch funktioniert. Die Daten müssen die Dir geben.
MfG Sven

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uwe

unregistriert

12

Donnerstag, 6. Mai 2010, 05:36

hilfe

vielen dank für deine hilfe

SvenG

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13

Freitag, 7. Mai 2010, 12:57

Oh, mal ein Fragesteller, der sich bedankt... Das geht runter wie Öl ^^
MfG Sven

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sabihol

unregistriert

14

Donnerstag, 24. Februar 2011, 14:07

Welche Klärgrube?

Hallo ans Forum,
wir haben die Möglichkeit, ein altes Bauernhaus zu kaufen und der (zukünftige) Nachbar sagte uns jetzt, dass wir eine Klärgrube haben müssten und auch die entsprechenden Genehmigungen. Habe im Netz diesen Anbieter gefunden, wo man Klärgruben aus Beton und Kunsstoff kaufen kann. Welches Material ist denn besser?

Danke, sabine

SvenG

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15

Donnerstag, 24. Februar 2011, 14:25

Hallo Sabine

Da hättest Du mal besser ein neues Thema angefangen, aber egal. Da scheiden sich bestimmt die Forumsgeister. Sollte die Kleinkläranlage eine Dauerlösung darstellen ist wahrscheinlich Kunststoff besser. Lässt sich auch leichter setzen, weil weniger Gewicht. Auch die dauerhafte Dichtigkeit dürfte bei der Kunsstoffanlage (wenn ordentlich gesetzt) besser sein. Beton ist glaube ich billiger.
MfG Sven

(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten)

sabihol

unregistriert

16

Donnerstag, 10. März 2011, 10:55

Hallo Sven,
danke für die Infos. :-) Die KKA soll natürlich keine Dauerlösung werden, aber erstmal müssen wir da wohl durch. :S

SvenG

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17

Donnerstag, 10. März 2011, 13:49

Hallo Sabine,

wenns keine Dauerlösung ist empfehle ich euch, dass Ihr euch schon jetzt Gedanken über eine evtl. Nachnutzung als Zisterne o.ä. macht. Da könnt Ihr im Zweifelsfall bereits Leitungen vorverlegen und habt dann weniger aufwand.
MfG Sven

(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten)

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