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1

Dienstag, 4. August 2009, 19:35

Wurde mein Sickerschacht richtig gebaut?

Hallo,

letztes Jahr musste auf meinem Grundstück ein Sickerschacht angelegt werden. Der alte vor kaputt, ich endschied mich für einen neuen Schacht. Ein Dachdecker hobt mit Minibagger ein Loch aus, es wurden lediglich zwei Ringe übereinandergelegt, KG Rohr rein, Deckel drauf mit Zement verputzt und Erde rüber. Dann war alles gut. Dachte ich.

Nun stelle ich fest, dass es doch nicht gut ist. Auf meinem Rasen hat sich nach einem kurzen heftigen Regenschauer direkt über dem Schacht eine "Blase" gebildet, d.h. dass sich der Rasen durch den Druck des Wassers angehoben hat und gleichzeitig sackt die Erde ab, so dass man den Rand des Ringes, der ja ca. 1 Meter unter der Rasenkante liegt, erahnen kann.

Habe daraufhin sofort den Dachdecker angerufen, der sich das nicht erklären kann und sich wohl rausreden will. Ein Landschaftsbauer erklärte mir, dass der Schacht falsch gebaut wurden ist. Kann mir bitte jemand Schritt für Schritt erklären, was hier falsch läuft, damit ich bei der Reklamation an den Dachdecker "Futter" habe um meine kostenlose Reklamation ohne Ärger durchzusetzen?

Außerdem möchte ich wissen, ob es eine Art DIN Norm gibt für die Berechnung der Schachtgröße. Der Dachdecker meinte, er macht das nach Gefühl, also zwei oder drei Ringe übereinander. Darauf kann ich mich nicht verlassen. Es muss doch eine Formel dafür geben, die man beim Bau beherzigen muss, oder?

Bitte helft mir! ?(

Gruß

2

Donnerstag, 6. August 2009, 08:43

RE

Hallo Gartenfreund,

es gibt verschiedene Anlagen mit unterschiedlichen Aufbauten und Bemessung. Wie sieht die Sickerpackung in Deinem Schacht aus?

Anbei par Links zum Thema. Wenn ich mehr Zeit habe schreibe ich detailliert.

http://www.regenwasser.edingershops.de/V…rung:::299.html

http://www.graf-online.de/versickerung/a…-bemessung.html

http://www.mall.info/privat/produkte/reg…enspeicher.html
unter Downloads

Regenwasser im Sickerschacht nutzen


Mit freundlichen Grüßen

Möller

3

Freitag, 7. August 2009, 10:23

Hallo Möller,

danke, dass Du mir helfen möchtest.

Das Problem ist, dass es wohl bei mir keine Sickerpackung aus Kies etc. gibt. Oder was meinst Du genau damit?

Gartenfreund

4

Freitag, 7. August 2009, 12:40

RE

Hallo Gartenfreund,

dann ist es klar warum das Wasser nicht versickert. Um richtige Versickerung zu bauen, benötigt man Sickerpackung oder sogenannte Drainageschicht mit relativ großer Oberfläche, die mit dem durchlässigen Boden!!! Kontakt hat. Es handelt sich um Kies der im Vlies (Wurzelschutz) eingepackt werden sollte. Vor der Versickerung sollte Filter eingebaut werden. Damit ist die Langlebigkeit (kein Zusetzen der Räume zwischen dem Kies) der Anlage gewährleistet. Anbei noch ein sehr gute Link:

http://www.juelich.de/contentory/datapoo…ersickerung.pdf

Gruß

Möller

5

Samstag, 8. August 2009, 15:56

Hallo Möller,

vielen Dank für Deine Mühe.

Also stelle ich fest, dass er die Hälfte vergessen hat, nämlich das Auffüllen im Schacht selber mit Kies und Sand und außen hätte er es auch auffüllen müssen mit einer Vliesschicht.

Nun hat er ja Ringe verwendet, die keine durchlässige Schicht haben. Ich hatte nämlich auf anderen Internetseiten gelesen, dass im Schacht selber die Ringe auch wasserdurchlässig sein müssen. Kann mir dazu jemand etwas erklären?

Und: Dadurch, dass man in meinen Garten nur mit einem Minibagger fahren kann, konnte er nur ca. 2-3 Meter tief buddeln, so dass er folglich nur zwei Ringe und Deckel übereinander legen konnte. Ist das soweit ok, dass nicht mehr Ringe verbaut werden konnten? Muss ja ok sein, denn was nicht geht, geht nun mal nicht, so denke ich. Außerdem habe ich ja noch einen zweiten, alten Sickerschacht, der hoffentlich noch eine Weile hält.

Gruß an Alle ;)

6

Sonntag, 9. August 2009, 11:20

RE

Hallo Gartenfreund,

da ich jetzt mehr Infos habe kann ich Dir besser antworten:

Es gibt verschiedene Bauweise, dazu mein letztes Link.

Die Versickerungsschächte in der Schachtbauweise (wie bei Dir) werden tatsächlich aus nicht wasserdurchlässigen Schachtringen oder aus monolithischen Schächten (in einem Guss aus Beton gegossen und unten offen) gebaut. Die Sickerpackung befindet sich nicht im Schacht selbst, aber unterhalb des Schachtes. Die Sickerpackung ist breiter als der Durchmesser des Schachtes. Das Volumen des Schachtes dient dazu, dass während eines Regenereignisses das Regenwasser gespeichert wird. Die Versickerung erfolgt nur langsam und zeitversetzt. Das bedeutet, dass es bei einem Regenereignis nur ein paar Minuten dauert bis das Wasser in den Schacht einfließt, aber die Versickerung bis zu Stunden dauern kann und fängt nicht sofort bei Eintritt des Wassers an. Erst muss sich die Sickerpackung (Kiesschicht) mit Wasser voll saugen. Erst danach wird das Wasser auf die Bodenschicht, der die Sickerpackung umschließt, langsam abgegeben. Die Sickerpackung muss sich oberhalb des Grundwassers befinden. Somit ist die Tiefe des Schachtes festgelegt. Ein größeres Volumen kann nur mit Schachtringen mit größerem Durchmesser erreicht werden. Das Speichervolumen (Große und Anzahl der Schachtringe) muss ausreichend berechnet werden, sonst entseht beim Regen Rückstau oder andere Schäden, wie z.B. bei Dir.

Falls Dein Dachdecker schon Versickerungsschächte ohne Sickerpackung gebaut hat und diese auch funktioniert haben, liegt daran, dass der Boden gut durchlässig und aufnahmefähig war. Dies ist in deinem Fall offensichtlich nicht so.

Das Verfüllen des Schachtes mit Kies wurde die Situation nur verschlimmern, da dass Volumen verkleinert wird.

Mit freundlichen Grüßen

Möller

7

Sonntag, 9. August 2009, 16:01

Hallo Möller,

das bedeutet, dass er im Grunde die Ringe rausholen muss, tiefer graben muss, eine Kiesschicht aufträgt, dann die Ringe einsetzt, und außerhalb der Ringe, also direkt am Schacht selber ebenfalls noch mit Kies auffüllt. Aber wie hoch muss er außen am Schacht mit Kies auffüllen. Würde sagen, wenn zwei Ringe übereinanderliegen, dann bis max zum 1 Ring, also 1 m ab Öffung unten zur Filterschicht, ok?

Wie tief muss er unterhalb des Schachtes mit dem Kiesfilter gehen? Reicht da ein Meter Kiesschicht aus?

Und wenn er es nicht schaffen sollte, tiefer zu graben, weil der Minibagger ja nur bis max. 2-3 Meter runter kann, dann muss er wohl Ringe nehmen mit einem größeren Durchmesser, oder?

Gruß

8

Sonntag, 9. August 2009, 17:24

RE

Hallo Gartenfreund,

jetzt hast Du es richtig erfasst. Ob sich der Aufwand lohnt, kann ich nicht beurteilen. Neben dem Schacht braucht man keinen Kies. Nur unterhalb. Sonst geht das Wasser nach oben statt nach unten (Kapillareffekt) und neben dem Schacht wird immer feucht. Ich würde unten am Fuß vom Schacht außen ein bisschen Magerbeton als Absicherung gegen Aufschwimmen und Bewegungen vorsehen (man kann auch das Vlies damit befestigen) und dann verdichten. Wie große Ringe und wie tief ist, von der angeschlossenen Dachfläche abhängig. In Deinem Fall hold was geht.

Mit freundlichen Grüßen

Möller

9

Donnerstag, 13. August 2009, 19:52

Hallo Möller,

nochmal vielen, vielen Dank für Deine Mühe. Jetzt geht es darum, dass ich mit dem Dachdecker verhandeln muss, damit er möglichst kostenlos nachbessert. Mal schauen, was das wird.

Haste ´nen Haus, haste immer Baustellen. Aber Mieter will ich auch nicht sein, dann schon eher Vermieter.

Gruß :thumbup:

Gartenfreund

SvenG

Fortgeschrittener

Beiträge: 280

Wohnort: Thüringen

Beruf: Abwassermeister

10

Freitag, 14. August 2009, 09:23

@Gartenfreund

Auch wenn es nicht mehr zur Problemlösung beiträgt, kann ich mimr die Bemerkung nicht verkneifen:

Wenn ich lese " Ein Dachdecker hat mir das gebaut" ist doch klar, wo schon der erste Fehler liegt. Dachdecker gehören auf's Dach! Für Entwässerungsarbeiten gibt es Tiefbaufirmen, die u.U. kompetenter gearbeitet hätten. Ist schon irgendwie komisch. Ein Tiefbauer würde niemand auf's Dach schicken, umgedreht geht's irgendwie doch. Naja Entwässerungssysteme zu bauen ist ja auch keine Spezialleistung, das kann jeder :cursing: . Was dabei rauskommt sieht mann immer wieder an total verkorksten Anlagen... :wacko: . Darf ein Dachdecker überhaupt Tiefbauleistungen erbringen? Mal das Gewerbeamt fragen, ob die das lustig finden... :evil:
MfG Sven

(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten)

11

Sonntag, 16. August 2009, 09:31

RE

Hallo Sven,

dem kann man nur zustimmen. Dabei besteht bei Regenwassernutzung und Versickerung Melde- und Genehmigungspflicht. Und wenn ich dann noch lese "zwei Schachtrine übereinander" ist doch klar das in diese Tiefe nichts versickern kann. Aber wie schon oft, man kann sich nur wundern.

Gruß

Möller

12

Samstag, 16. Januar 2010, 20:16

Es wurde nun nachgebessert

Hallo,

es gibt nun Neues zu meinem Sickerschacht.

Ein Landschaftsgärtner wurde von mir beauftragt, nachzubessern. Die Frage war nur, wie?

Eine hydraulische Berechnung, die ein Fachmann machen kann, ergab, dass ich insgesamt bei meiner Hausgröße 10 Ringe benötige. Ich hatte bisher aber nur 4 (so dachte ich es zumindest, aber lest einfach mal weiter). Der Gärtner hatte die Idee, die bereits eingesetzten zwei Ringe zu Erweitern. Das tat er dann, im dem er den vorhandenen, falsch gebauten Schacht öffnete. Er pumpte das darin gestaute Regenwasser ab und legte dort ein Drainagerohr rein, welches direkt unter dem Deckel in den Schacht führte. Das ist ein ca. 6 Meter langes, gelbes Rohr mit Cocosummantelung, das packte er in eine Kiesummantelung, damit das austretende Wasser versichern kann. Dies Am Ende des Drainagerohres errichtete er einen neuen Schacht aus drei Ringen, die aber kleine Löcher haben, damit hier im Gegensatz zu dem falsch gebauten Ring das Wasser austreten kann. Um den neuen Schacht wurde diesmal eine Kiespackung gelegt. Der Kies kann so, ähnlich wie ein Schwamm, dass Wasser aufnehmen und ins Erdreich abgeben.

Tage zuvor hatten wir starke Regenfälle, der Garten stand beim Regenfall ca. einen Zentimeter unter Wasser. Dadurch konnte der Gärtner nicht allzutief den neuen Schacht legen. Ich wollte aber mit den Bauarbeiten nicht bis in den kommenden Sommer warten. Beim Ausheben des Schachts bzw. auch schon beim Ausheben des Schachts für das Drainagerohr kam an einer Stelle nach ca. 50 cm Wasser. Ich dachte, dass kann nicht wahr sein, Der verdammte Grundwasserspiegel. Die Arbeiten stoppten kurzzeitig, bis der Gärtnermeister kam und meinte, dass es nicht mit dem Grundwasser zu tun haben kann. Er sollte recht behalten. Denn als ein paar Meter weiter der Minibagger das Loch aushob für den Erweiterungssickerschacht, kam er doch tiefer als an der zuvor angesprochenen Stelle. Dort war aber auch nach ca. 1,50 m Schluss, es kam dann wirklich schon Grundwasser, wie gesagt, 2 Tage zuvor war stundenlanger Starkregen. Nun musste er sich beeilen, die drei Ringe zu versenken, denn an den Seiten drückte Wasser. In wirklich 5 Minuten waren beide Ringe drin. Zuvor hatte der Gärtner eineinhalb Meter vorher versucht das Loch für den Schacht auszuheben. Dort wurde es beim Ausheben der Erde immer wässeriger. Der Grund war, das bei Tieferbaggern die Schaufel dann auf ein 100 Literfass stieß. Erst dachten alle Arbeiter an Baumüll. Das war es nicht. Es war ein mit Kies gefülltes blaues 100 Liter Fass mit Löchern drin, in das mein anderes Fallrohr hineinführte. Bis zu dem Zeitpunkt ging ich davon aus, dass ich zu dem Fallrohr einen Betonsickerschacht besaß. Da ich das Haus nicht gebaut hatte, konnte ich nicht wissen, dass das blaue Fass der andere Sickerschacht war. Die Gärtner sahen dass ganz entspannt. Man habe wohl in den 80´er Jahren auf diese Art versucht, Baukosten zu sparen, in dem man Regenwasser in 100 Liter Fässer leitet und so sich der Regen im Erdreich verteilt. Wieder hatte ich was gelernt und wurde nach und nach ruhiger, obwohl mein Garten aussah, als wenn eine Bombe eingeschlagen wäre.

Also kurz um: Durch die Erweiterung, habe ich nun pro Fallrohr mein Soll erfüllt, zumindest, was das eine Fallrohr betrifft, das eine hat ja noch das uminöse 100 Liter Fass, was bei Starkregen nach 15 Minuten voll sein wird. Ich muss insgesamt 10 Ringe haben und nun habe ich auf der einen Seite 5 Ringe, plus Drainage zwischen den beiden Schächten. Nun ist zumindest dort Schluss. Wenn mir das blaue Fass Probleme machen wird, dann wird eben dort auch ein neuer Schacht mit 5 Ringen, 3 plus 2 gelegt.

Eines ist aber klar. Sickerschächte sind keine gute Lösung. Regenwasser gehört in die Kanalisation, auch wenn Gebühren kostet, denn Wasser gehört immer weg vom Haus und Grund. Das ist meine Meinung und so kannte ich es auch von meinem Elternhaus. Aber auf dem Dorf ist es baulich nicht immer möglich.

Klar ist auch, dass die Regenfälle zunehmen werden, zumindest die Fälle, in denen es Starkregen gibt. Ich denke bei uns hier gibt es ca. 3 Mal pro Jahr Starkregen, dann laufen eben mal die Schächte über und das Wasser drückt eben hoch. Davon geht das Haus aber auch nicht kaputt, das Wasser versickert ja immer.

Klar ist auch für mich nun, dass nur ein Tiefbauunternehmen oder ein Landschaftsgärtner für den Bau von Abwasseranlagen zuständig ist, kein Dachdecker, den Fehler mache ich nicht mehr. :)

SvenG

Fortgeschrittener

Beiträge: 280

Wohnort: Thüringen

Beruf: Abwassermeister

13

Samstag, 16. Januar 2010, 20:51

Das kann ich so nicht stehen lassen. 8|
Regenwasser gehört ganz sicher nicht standartmäßig in die Kanalisation! Da wo es möglich ist, sollte das anfallende Oberflächenwasser am Ort des Anfalles verwertet oder versickert werden. Das steht sinngemäß sogar so im Wasserhaushaltsgesetz. Alle regen sich auf, wenn riesige "überdimensionierte" Kläranlagen und Kanäle gebaut werden und keiner denkt darüber nach, was es heißt, das Oberflächenwasser der Grundstücke in Kanäle zu fassen und in einer Kläranlage mit zu behandeln. Und im Sommer stehn die "riesigen" Rohre dann fast leer und das bisschen Wasser aus den immer sparsamer werdenden Haushalten hat Mühe das dicke Zeug wegzuschwemmen. Der Trend sollte zur Brauchwassernutzung mittels Zisterne (welche einen Notüberlauf in eine Versickerung haben sollte) gehen. Gerade bei neu gebauten Immobilien gehört das mit rein.
MfG Sven

(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten)

14

Montag, 25. Januar 2010, 15:44

Danke Gartenfreund
für Deine Erfahrungen. Es ist schön zu wissen, wie es weitergegangen ist. Wie ich sehe war es eine teuere Erfahrung. Ich empfehle Dir noch eine Zeichnung oder eine Skizze zu zeichnen um die Versickerungsanlage auch später nachzuvollziehen. Die Tiefe wurde ich auch eintragen.
Meine Meinung:
Das Regenwasser soll weg vom Haus! sollte aber auf dem Grund versickern. Dies muss nicht unbedingt durch eine direkte Versickerung stattfinden. Ideal ist eine Regenwassernutzung zur Bewässerung der Grünanlage. Somit versickert das Regenwasser auch, aber zeitlich versetzt.
Gruß
Möller

15

Dienstag, 23. Februar 2010, 13:01

Da habe ich ja echt Glück, dass ich diesen Thread gefunden habe. Ein Bekannter möchte nämlich in seinem Garten auch einen Sickerschacht anlegen und ihm fehlte ein wenig der Plan. Er hat erst vor kurzem eine Baufinanzierung trotz negativem Schufa-Eintrag auf die Beine gestellt und möchte jetzt so gut es geht Kosten sparen. Ich denke die Anleitungen und Ratschläge hier sind schon mal eine gute Basis für die Planung des Schachts.

16

Dienstag, 4. Mai 2010, 13:33

Erweiterung des Sickerschachtes war ein Erfolg

Hallo,

melde mich mal zurück um zu berichten, dass die von mir im Januar 2010 beschriebene Erweiterung des Sickerschachtes ein Erfolg war. Kürzlich gab es wieder einmal einen heftigen Starkregen, das Wasser stand wärend des Unwetters bestimmt 3 cm auf der Rasenfläche. Der Sickerschacht hat es geschafft. Natürlich staute das Wasser zurück, da die Schächte nach ca. 45 min. voll waren. Aber im Gegensatz zu dem vorherigen Zustand (siehe mein erster Beitrag - ohne die Sickerschachterweiterung) blieb mein Rasen unversehrt, das heißt dass sich die Rasenkante nicht angehoben hat und es sind auch keine Löcher auf dem Rasen entstanden. Das Wasser staute wärend des heftigen Regenfalls natürlich zurück, es wird über die Regenrinne gestaut sein. Aber dort richtet es ja auch keinen Schaden an der Hausfassade an. Es verteilt sicj ja dann vor der Hauswand bzw. auch in der Drainage an der Hauswand.

Viele Grüße an alle Hausbesitzer und Sickerschachtfreunde,-kritiker,-befürworter,-ablehner :thumbup:

17

Dienstag, 4. Mai 2010, 13:50

Hallo Gartenfreund,

wir freuen uns mit Dir.

Möller

SvenG

Fortgeschrittener

Beiträge: 280

Wohnort: Thüringen

Beruf: Abwassermeister

18

Mittwoch, 5. Mai 2010, 13:10

8o Glückwunsch 8o

Was lange brau(ch)t wird manchmal gut...
MfG Sven

(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten)

carmine

unregistriert

19

Mittwoch, 9. Mai 2012, 09:27

xbox live

lol hi wer hat xbox

Unregistriert

unregistriert

20

Dienstag, 4. Juni 2013, 23:10

Hallo bin gerade auch beim Hausbauen und meine Gemeinde verlangt eine Versickerungsberechnung ( kosten €380.-)
Diese ergibt mit 180m2 Dachfläche einen Sickerschacht bzw. Versickerungstunnel von 14800 Liter. Wenn also einer glaubt er braucht nur 2-3 Ringe einbauen so wünsche ich ihm viel Glück mit immer nasser Wiese.

MFG. OTTO

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