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Dieter1952

unregistriert

1

Donnerstag, 21. August 2008, 16:55

Fehlerhafte Wasserverbrauchsmessung

Hallo,

vielleicht ist es am einfachsten, wenn ich einen Text, den ich an unser Amt/Wasserwerk geschickt habe, hier hineinkopiere:

Fehlerhafte Wasserverbrauchsmessungen
In den meisten betroffenen Haushalten bleibt es unerkannt. Fehlerhafte Wasserverbrauchsmessungen sind manchmal sehr leicht nachzuprüfen. Wie in mehreren (oder allen) Fällen in der Gemeinde Burg lässt sich das Phänomen auch leicht erklären. Das Wasserwerk befindet sich auf dem Mühlenberg in einer Höhe von ca. 30 Metern. Damit ist die Höhendifferenz für einen Wasserdruck in den Haushalten, die sich in Höhen zwischen ca. 9 und ca. 64 Metern befinden, nicht ausreichend. Die Höhendifferenz müsste mindestens 40 m betragen.
Um insbesondere auch die höher liegenden Haushalte mit genügendem Wasserdruck zu versorgen, wurde eine Pumpe installiert, die etwa einmal pro Minute anspringt und den Druck erhöht. Das bedeutet aber auch, dass das Wasser in die Häuser hinein und damit durch die Wasseruhr gedrückt wird, selbst wenn in dem Moment kein Wasser verbraucht wird. Da die Wasseruhren zwar mit einem Rückschlagventil gegen zurücklaufendes Wasser gesichert sein sollten, dürfte dieser Vorgang bis zur nächsten Wasserentnahme nur einmal vorkommen. Offensichtlich lassen aber einige (oder alle?) Uhren das Wasser zwar wieder zurücklaufen, berücksichtigen dieses aber nicht bei der Erfassung der Wassermenge. Somit wird in einem Einfamilienhaus pro Minute scheinbar ca. 30 cm3 Wasser verbraucht. Das erscheint zunächst einmal nicht besonders viel zu sein, summiert sich aber im Laufe der Zeit zu ganz beträchtlichen Mengen. Pro Stunde sind das ca. 1,8 Liter, am Tag etwa 43,2 Liter und im Jahr 15,77 m3. Das sind bei den heutigen Wasserpreisen ca. 33,12 € pro Jahr - für Wasser, das der Verbraucher gar nicht erhalten hat.
Schon 2005 war mir diese fehlerhafte Messung in unserem Haus aufgefallen. Nach ungläubigen Blicken und anfänglichem Unverständnis der Wasserwerksmitarbeiter wurde die Wasseruhr getauscht. Mein Fehler war dann, davon auszugehen, dass die neue Wasseruhr richtig misst. Aber jetzt nach 3 Jahren habe ich durch Zufall festgestellt, dass sich an den Messfehlern nichts geändert hat.
In wie vielen Haushalten mag dieser Fehler noch unerkannt geblieben sein. Wie viele Verbraucher zahlen vielleicht schon seit vielen Jahren zu viel Wassergeld. In unserem Fall sind das ca. 20 % des gesamten Wasserverbrauchs.
Vielleicht ist das ja wirklich kein Einzelfall - oder ich irre mich gewaltig!?
Die Mitarbeiter vom Wasserwerk haben - angeblich - 2005 vor und hinter der Wasseruhr je ein Rückschlagventil eingebaut. Die gehen davon aus (Gespräch vor einer Stunde), dass das Wasser woanders wegläuft (Leck im Haus). Meiner Ansicht nach müsste der Zähler bei einem Leck immer etwas laufen - tut er aber nicht! Etwas unsicher waren der Wasserwerksmitarbeiter aber trotzdem. Er meint auch, das Problem wäre nur in unserem Haus so, weil wir das letzte in der Reihe sind. Ich denke aber, dass die Druckschwankungen im gesamten Straßenzug spürbar sein müssten und damit auch weitere Abnehmer betroffen sein könnten. Er meint, dass auf lange Sicht (!) in die Pumpe ein Drehzahlregler eingebaut werden solle. Ob das eine Änderung bewirkt, wage ich zu bezweifeln.
Gruß
Dieter

P.S.: ' Tschuldigung für den laannggeenn Text

2

Donnerstag, 28. August 2008, 11:08

RE

Hallo,
ich weiss nicht ob ein Antwort gewünscht ist.
Interessant wäre wenn man durch ein Manometer der Druck beobachten könnte. Vielleicht handelst sich um Druckschläge beim Anlaufen der Pumpen beim Wasserversorger. Durch Einbau von einem oder mehreren durchströmten Ausdehnungsgefäßen bei der Pumpenanlage könnte dies reduziert werden.
Gruß
Möller

Ulrich

unregistriert

3

Montag, 1. September 2008, 09:46

" pendeln " von Flügelradwasserzählern

Hier zwei Stimmen aus dem Forum "Wasser.de" von Gerhard Lehmann und Eric Anderson

"Das " pendeln " von Flügelradwasserzählern ist ein alter Hut.
Um das Problem ,das zu erhebichen plus Fehlmessungen führen kann, zu vermeiden ist folgendes zu wissen.

1. Der Zähler reagiert auf die Wasserbewegung und nicht auf irgendwelche Drücke.
2. Wenn der Zähler pendelt, pendelt die Wassersäule.
3. In einer intakten den technischen Regeln entsprechenden Hausinstallation pendelt kein Wasser.

Fazit: das Problem ist die Hausinsallation und sonst nichts!
folgendes führt zum pendeln:
1. Luft in der Hausinstallation.
2. keine oder defekte Entlüfterventile.
3. keine oder defekte Rückflußverhinderer.

Problembehebung:
1. einen echten Fachmann ins Haus holen ( sehr selten )
2. Luft aus den Leitungen entfernen.
3. Entlüfterventile setzen/austauschen
4. Rückflußverhinderer setzen/austauschen
5. beide jährlich! testen und gegebenenfalls Dichtungen ersetzen.


6. Alternativ vom Versorger Ringkolbenzähler einbauen lassen. Die
pendeln zwar auch aber die vorwärts und rückwärts gemessene Mengen ist
nahezu identisch und somit keine Mehrzählung möglich."

UND

"Lassen Sie sich einen Rückflussverhinderer in den Wasserzähler einsetzen (z. B. kleines weißes Teil, Name: Ocean).

KFR-Ventile haben einen gravierenden Mangel, Sie funktionieren
gelegentlich nur eine begrenzte Zeit. Der WZ-Tauschzyklus ist 6 Jahre,
somit wird in den meisten Fällen das KFR-Ventil alle 6 Jahre mal
betätigt. Die Sicherstellung der Funktion eines KFR-Ventils benötigt
eine häufigere Bedienung und selbst dann würde ich meine Hand sozusagen
für die richtige Funktion ins Feuer legen.
Das "Pendeln" des
Wasserzählers resultiert aus den Druckschwankungen im Netz. Hierbei
bewegt sich der Wasserzähler im allgemeinen im Verhältnis 5 mal vor / 2
mal zurück.
Allerdings können Sie dem Wasserversorger nicht zum
Umbau zwingen, da der Rückflussverhinderer zur Hausinstallation gehört
und damit in der Verantwortung des Kunden.
"


Klingt doch ganz gut?
Viel Erfolg !
Ulrich

Dieter1952

unregistriert

4

Montag, 8. September 2008, 12:41

Hallo Ulrich,

ich war bis gestern im Urlaub und habe Deinen Beitrag daher leider erst heute gelesen. Zuerst einmal vielen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen, die mir viele neue Informationen gebracht haben. Da habe ich jetzt wirklich einige neue Ansätze, die ich verfolgen werde. Wenn ich die ersten Ergebnisse habe, werde ich das hier kundtun. Nochmals vielen Dank für Deine Mühe!!

Hallo Möller,

auch Dein Beitrag hat mich auf neue Gedanken gebracht. Auch dafür vielen Dank!

Gruß
Dieter

Dieter1952

unregistriert

5

Dienstag, 9. September 2008, 12:25

Hallo,

habe eben eine Mail vom Amt/Wasserwerk erhalten:
Das Wasserwerk beabsichtigt, am Freitag, d. 12.09.2008 um 10.00 Uhr für einen Zeitraum von zunächst 2 Wochen eine Messanlage mit Datenerfassungsmöglichkeit zu installieren. Das Wasserwerk erhofft sich dadurch, so der Ursache der „fehlerhaften“ Wasserverbrauchsmessung auf die Spur zu kommen. Nach diesen 2 Wochen ist voraussichtlich noch eine weitere Messung mit einer anderen Anlage erforderlich.
Na - mal sehen! Ich melde mich wieder, wenn's Ergebnisse gibt.

Gruß
Dieter

carmine

unregistriert

6

Mittwoch, 9. Mai 2012, 09:21

hi

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