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Papa Joe

unregistriert

41

Freitag, 8. Juni 2012, 01:37

KAZ

Es ist schon interessant, die einzelnen Beiträge zu lesen.

Abfall ist Abfall und Abwasser ist Abwasser. Daher gibt es bei uns auch Regelungen. Wieviel BSB5 hat ein Kilo Küchenabfall und was würde es kosten, dieses Kilo zu kompostieren oder zu verbrennen?

Es ist zwar bequem, den Küchenabfall in die Zerkleinerungsmaschine zu werfen, aber ist das Sinnvoll ?? Wie würden dann die Abwassergebühren aussehen ??

E.Köppen

Snoelte

unregistriert

42

Sonntag, 31. August 2014, 17:49

KAZ

In unserer Gemeinde hätten viele gerne einen KAZ.
Bioabfälle werden in unserer Siedlung nicht abgeholt, nur wenn man selber ein Komposter hat, wird dort viel entsorgt.
Aber alles kann man nicht auf den Kompost entsorgen, also muß die Mülltonne herhalten.
Den Geruch kennt jeder.....
Wenn man Geschirr spült gehen auch Essenreste in das Abwasser. Ein Zerkleinerer wäre schon eine große Entlastung für die Haushalte.

Rolf Untergeger

unregistriert

43

Samstag, 1. November 2014, 19:14

RE: Re: Küchenabfallzerkleinerer (KAZ)


Man kann jetzt natürlich stundenlang über das Thema diskutieren, auch bei den Römern anfangen.<br />
Wichtig sind doch wirtschaftliche Belange.Entscheidend ist doch, daß organische Abfälle kostengünstiger entsorgt werden können (Kompost,Verbrennung), als entsprechend belastete Abwässer.<br />
Letztendlich haben wir in DEutschland auch Gesetze, wie ich schon berichtete, Abfall- und Abwassergesetze, die auch ihre Exististenzberechtigung haben. Wollen wir denn zerkleinerte Abfälle in die Flüsse leiten ?? Ich selbst bin Angler, sollen die Fische , die ich fange Aluminiumfolien oder Kunststofffolien fressen ??<br />
Gruß E.K.<br />
<br />

Wer Redet den von Alu und PVC?
Der KAZ zerkleinert keine nicht organischen Stoffe ( Alu, PVC, etc.) aus den KAZ kommen kleinstteile mit wasser vermischter Brei( wie Kartoffelpüree), was soll da noch Ratten fressen?


Tobias Claren

unregistriert

44

Sonntag, 4. Oktober 2015, 13:59

Biotonnenpflicht droht fast überall, KAZ mit Nachweis könnte davon befreien, wenn die Kommunen es nur wollen.

Mittlerweile droht die Biotonnenpflicht.
Auch wenn die Gemeinden die selbst einführen können, bei X Prozent Biomüll im Restmüll müssen sie es.
Daher sollte jeder möglichst viele Stellen wie seine Stadt/Gemeinde, Kreisvorsitzende der Parteien etc anschreiben, und sie an die KAZ als Alternative erinnern.
Wer einen KAZ nachweist, der wird von der Biotonnenpflicht befreit.
Dann könnten die Bürger selbst entscheiden ob sie den örtlichen Entsorger alimen., äh nutzen wollen.




@ Mickey


Nein, es gibt kein höherrangiges Bundesrecht, dass die Entsorgung von Küchenabfällen über das Abwasser verbietet.
Der Teil wurde irgendwann ersatzlos gestrichen, und war wohl auch erst seit kurz nach 2000 drin.
Also evtl. maximal 6 Jahre.
Evtl. stand das am 12. Juni 2007 aber noch drin (?).


Ich habe dem Kreisvorsitzenden der Piraten des Rhein-Ruhr-Kreises eine Email geschickt.
Thema die drohenden Biotonnenpflicht für Jeden wegen zu viel Biomüll im Abfall.
Die Kommunen haben zwar die freie Wahl ob sie die umweltunfreundliche Biotonne zur Pflicht machen, aber sie sind gezwungen, wenn der Anteil an Bioabfall im Restmüll zu hoch ist.
Vorschlag, KAZ befreien von der Biotonnenpflicht.
Er gab an, die Dinger gar nicht "auf dem Schirm" gehabt zu haben, und fand die Idee gut.
Also leitete er die Email an alle Ratsmitglieder weiter.
Inkl. der von mir hinein verlinkten PDF der bekannten Dissertation inkl. 90s-Zusamenfassung.

Das soll auch als Anregung dazu dienen selbst den Vertretern der Parteien und den Städten (allen, einer wie die Stadt kann es ignorieren, da muss man "Lärm schlagen") Emails oder Faxe oder Briefe zu schicken.


Die Gemeinden können schon seit Jahren den Einsatz von KAZ erlauben, ganz ohne den Bund zu fragen.

Es braucht nach einer offiziellen Zulassung vor Ort (ich habe kein Problem mit Eigemächtigkeit, was das Thema angeht) aber auch Propaganda.
Die Stadt selbst muss dafür werben, bzw. neutral die Vor und Nachteile beider Systeme auflisten.
Auch wenn das neutral erfolgt, die Fakten wären natürlich nicht neutral, sondern pro KAZ.
Der Deutsche ist meist im negativen Sinne Obrigkeitshörig, und daher sollte es von der Stadt kommen.
Aber auch wenn es nur eine Zulassung gäbe, und die Staadt selbst nicht großartig "trommelt" oder die Vorteile hervorhebt (man muss die irrationale Umweltschere im Kopf der Bürger bezüglich KAZ zerbrechen), kann man notfalls als Bürger trommeln.
Herrenräder mit Informationen hier und da anketten. Z.B. mal Samstag Vormittag vor den Supermärkten etc..



Die Zulassung der KAZ in einer Kommune wäre ja keine Abschaffung der Biomüllentsorger, sie bekämen aber Konkurrenz.
Evtl. reiben die sich bezüglich der Biotonnenpflicht schon die Hände, wenn man sich der Pflicht durch den Nachweis eine KAZ entziehen kann, hätten es zumindest die Bürger in der Hand über die Zukunft des Entsorgers zu entscheiden.
Wenn sie sich pro KAZ entscheiden (weil man ihnen den Umweltsünde-Blödsinn "ausgetrieben" hat, ja, sie es als umweltferundlichste Lösung betrachten), nimmt der Entsorger evtl. immmer weniger ein..

Bei der lokalen Zulassung sollten diese Entsorger kleinerlei Mitsprachrecht und Lobbyeinfluss haben.

Genau so sollte aber daraugf geachtet werden, dass die, die Entscheiden sich kein Gutachten dagegen kaufen.
Es gibt genug kostenlos verfügbares Material.
Was macht ein Gutachten, welches immer dem Cerdacht unterliegt bestellt zu sein z.B. besser als eine Dissertation?




Es bleibt für Viele ein ideologisches Thema.
Bei "SvenG"s Kommentar (17) sieht man Pickelhauben, hört den Stechschritt.....
Oder Abwassernazis wie der mit den großen Ohren...
Evtl. in kleines Arbeiterlicht im Klärwerk seiner Gemeinde.
Die echten Experten, werden auch wenn sie in den Anlagen arbeiten auf gut formulierte Nachfrage zugeben müssen dass es besser ist.
Nicht nur bis zum "mmmmmh, da müssen wir aber evtl. im Laufe der Zeit Umbauten vornehmen".

Durch eine Registrierung der KAZ um sich von der Biotonnenpflicht befreien zu lassen, hätte die Kommune immer Zahlen darüber wie viele Geräte im Einsatz sind.
Kann abgesehen von den Daten die man im Klärwerk sieht planen.
Und so eine nachträgliche Vergrößerung eines Vorbecken welches nur verkleinert wurde, ist ja wohl kein Problem. Der Platz muss ja noch vorhanden sein.




@ SvenG

Sind die Dinger in Berlin erlaubt?
Am Pariser Platz sind ziemlich sicher ein paar angeschlossen, hehehehehe.....

Und bei einer Diplomarbeit sollte man kein durch eigene Ideologie vorgegebenes Ziel haben.
Wenn einer auf Basis von harten überprüfbaren Fakten zu einem Schluss kommt, kann ein Anderer nicht das Gegenteil postulieren.




Also ich hätte kein Problem mit Trenntoiletten, es wären interessant wie die KAZ-Gegner in Prozent dazu stehen.
Besonders, wenn sie es zahlen müssten.

Müll-Wissen-Typ

unregistriert

45

Freitag, 4. März 2016, 00:17

Egal wie heiss hier diskutiert wird ...

Guten Abend,
egal wie heiß dieses Thema hier diskutiert wird, muss ich leider dem Befürworter für diese KAZ's Recht geben.
Es ist hier zulande auch nicht verboten, einen KAZ zu betreiben (entspr. Grundgesetze würden damit auch nicht im Einklang stehen) und hierzu gibt es auch keine "echten" Verordnungen.
Was die Gesetzeslage angeht, ist Deutschland (durch übertriebene Bürokratie) natürlich extrem lahm und daher auch extrem verdummt (siehe auch unser deutlichstes Beispiel der Flüchtlingspolitik bzw. der allgemeinen Wahl einer Frau (Merkel) als Vorstand bzw. Chef einer Organisation).
Nachweisbar sorgen Abfall Zerkleinerer, nicht nur für eine komfortablerere Entsorgung der Speisereste aus der heimischen Wohnung, sondern auch für ein freieres Abwassersystem, welches dadurch (auf absolut befürwortende biologische Weise) gesäubert wird und Ablagerungen entfernt bzw. vorbeugt.
Wie ein unregistrierter Redner hier (was ich auch kann) unter einem Namen wie "Wasser-Wisser" (oder wie er sich nannte) behauptete, dass unser Klärsystem verstopfen würde wegen irgend einem Schmarrn, muss ich dazu mal die Realität heran ziehen und klar stellen, dass unser Abwassersystem genau deshalb marode wird und anfängt zu zerfallen bzw. zu verstopfen, weil wir "zu wenig" Abwasser entsorgen!!!
Das Sparen der Bürger hat dazu geführt, dass unsere Kanalsysteme teilweise so trocken liegen, dass die Städte ständig, bis zu 500% mehr Reparaturen ausführen müssen (was diese sich Großteils NICHT leisten können) und unser Abwassersystem droht sogar gebietsweise zu verrotten!
Jeder darf einen sog. KAZ bei sich einbauen und wird damit "selbst" sehr zufrieden sein. Hört nicht auf das Geschwätz, das hier mal wieder die Runde macht und einfach nur Biotonnen befürwortet, weil es "den Kommunen oder der Abfall-Lobby mehr Geld bringt und sie es daher WOLLEN".
Denkt einfach logisch und forscht selbst mal nach, was denn hier nun richtig oder falsch ist - Dabei bitte nicht auf das übliche Geschwätz von irgendwelchen Politikern hören, die uns derzeit bereits anderen Mist verzapfen...
Ich habe selbst noch keinen KAZ. Werde mir aber einen anschaffen, weil ich das aus dem Bekanntenkreis kenne.
Ich bin auch keiner, der Werbung dafür betreibt, oder die Dinger verkauft - Weil sonst hätte ich eine Marke genannt (muss ich für mich selbst noch suchen).
Schwimmt bitte nicht immer mit dem Strom und hört auf, Euch etwas von ARD, ZDF, der allwissenden Regierung, oder sonst wem einreden zu lassen -> Ergreift mal selbst die Initiative, forscht selbst nach und entscheidet, was für Euch persönlich richtig ist!
Ich besorge mir demnächst einen, weil ich herausgefunden habe, dass so was für mich, die Umwelt und meinen Geldbeutel gut ist. Fertig!
Wünsche Euch noch eine Gute Nacht und hoffe, dass der Ein oder Andere, irgendwann mal merkt, dass es besser ist, auf seine eigene Meinung zu hören und sich (nach einigen Nachforschungen) selbst ein Bild der Realität machen wird (nicht das Vorgegebene...)
Liebe Grüße, von einem "angeblichem" Typen aus der Müll-Lobby
(Kann mich ja auch so nennen, wenn das schon ein "angeblicher" Typ aus der Wasser-Vereinigung tut, oder wie der sich nochmal nennt)

SvenG

Fortgeschrittener

Beiträge: 280

Wohnort: Thüringen

Beruf: Abwassermeister

46

Dienstag, 8. März 2016, 14:04

Hallo.
Auch wenn das hier der Eine oder Andere anders sieht, bin ich sehr wohl für einen Dialog offen. Auf welche Nachweise beziehen Sie sich in Ihrem Satz: Nachweisbar sorgen Abfall Zerkleinerer, nicht nur für eine komfortablerere Entsorgung der Speisereste aus der heimischen Wohnung, sondern auch für ein freieres Abwassersystem, welches dadurch (auf absolut befürwortende biologische Weise) gesäubert wird und Ablagerungen entfernt bzw. vorbeugt.
Gibts da was zum Nachlesen?
MfG Sven

(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten)

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