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Stella

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1

Samstag, 4. April 2015, 18:31

Regenwasser auffangen in einer WEG

Hallo in die Welt!
Folgendes: Eine Eigentümerin zweier Souterrain-Wohnungen möchte die Fallrohre der Dachrinne zum Auffangen von Regenwasser ausstatten. Die Fallrohre enden in ihren Gärten (Sondernutzungsrecht besteht). Die Kosten hierfür wird die Eigentümerin selbst tragen.
Da Fallrohre zum Gemeinschaftseigentum gehören, wurde ihr dies nun mit der Begründung einer baulichen Veränderung verwehrt.
Es gibt vielzähliges im WEG und entsprechenden Rechtsprechungen zu "Was ist eine bauliche Veränderung oder nicht", jedoch habe ich nichts zum "Anzapfen vom Fallrohr" finden können. (Das Aufstellen einer Regentonne ist keine bauliche Veränderung, das Regenwasser wird sonst nicht genutzt, keine Zisterne.)
Was kann frau tun? Danke für Rü schon vorab!
Frohe Ostern, Stella

SvenG

Fortgeschrittener

Beiträge: 280

Wohnort: Thüringen

Beruf: Abwassermeister

2

Montag, 13. April 2015, 09:43

Die Tonne selber ist sicher nicht das Problem. Ich denke es geht eher um das Rumwerkeln am Fallrohr und die Angst der Gemeinschaft, dass dabei was schief geht. Wenn das anzapfen wirklich gewollt ist, sollte die Eigentümerin mit der Gemeinschaft in Ruhe das Gespräch suchen und darlegen, die Arbeiten durch einen Fachbetrieb ausführen zu lassen. Das wäre mein Ratschlag. Inwieweit ein rechtlicher Anspruch besteht kann ich nicht beurteilen. Dafür gibt's andere Fachkräfte in anderen Foren. Viel Erfolg.
MfG Sven

(Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten)

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