Montag, 25. September 2017, 10:06 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

1

Samstag, 5. Mai 2012, 06:58

Hilfe! Brunnen neu gebohrt (Tränkwasser für Pferde) Wasser sehr eisenhaltig

Hallöchen,
ich bin grade voller Dankbarkeit auf dieses Forum gestoßen und hoffe, hier kann mir jemand meine Fragen beantworten ?(
Hier also unsere Geschichte:
Ich habe vor einem Jahr einen Pferdestall mit Weiden übernommen und seit dem renoviert. Vor 4 Wochen sind nun endlich die Pferde eingezogen und alles könnte so schön sein, wenn das elende Wasserproblem nicht wäre. Es gab einen Brunnen, 8m tief mit Handschwengelpumpe, was für mich nicht in Frage kam. Das Wasser brauche ich ausschließlich zum Tränken der Pferde und zum Gießen. Damals war das Wasser (kam kaum noch was, war vermutlich verstopft?) schon sehr bräunlich, rostartig und hat unangenehm gestunken. Ich fragte den Brunnenbuer, ob es nicht schlauer wäre den Brunnen an anderer Stelle zu bohren (100er KG Rohr, vorher viel kleinerer Durchmesser, Tiefe gleich geblieben), aber er meinte, das wäre ok dort und die Stelle liegt für mich auch günstig.
Am Anfang dachte ich noch, das gibt sich mit der Zeit, einfach stundenlang laufen lassen, aber das Problem bleibt nun auch seit über einem Monat Einsatz (Pumpe läuft täglich ca. 1/2 Stunde - zu Beginn haben wir sie teilweise 2, 3 Stunden am Stück laufen lassen. Aber es ändert sich nicht. Das Wasser wird nach kurzer Zeit in der Tränke trüb (kommt optisch klar aus dem Schlauch), dann bräunlich gelblich und es bildet sich so dünn wie eine Ölschicht eine unterbrochene metallisch schimmernde Schicht an der Oberfläche. Muss das Wasser noch untersuchen lassen, denke aber, dass es mindestens mal Eisen ist, vielleicht auch noch was anderes, was neben dem metallischen Geruch so organisch stinkt..
Meine (Benzin)Pumpe fördert sehr ordentlich, aber die Hoffnung auf klares Wasser habe ich aufgegeben und die Sorge um die Gesundheit der Pferde wächst. Der Brunnenbauer hat vor meinen Augen die braune Brühe getrunken und sagt, dass überschüssiges Eisen vom Körper wieder ausgeschieden und völlig ungefährlich ist. Ich merke aber, dass die Pferde das Wasser zwar trinken, aber weniger als 'normales' Wasser, das ich immer wieder vom Nachbarhof rangeschleppt habe.
Obwohl inzwischen quasi pleite bin, überlege ich, ob ich an anderer Stelle neu bohren lasse. Aber:
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Qualität 10 oder 20m weiter besser ist????? Ich möchte endlich normales klares Wasser, aber kann man irgendwie vorher eine Art Probebohrung machen?? So viel Geld um noch mal auf die selbe Brühe zu treffen, wäre eine Katastrophe. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, eisenfreies Wasser zu bekommen, wenn man an gleicher Stelle tiefer bohrt? Wieviel tiefer wäre ratsam? Würdet Ihr eher tiefer oder eher an anderer Stelle neu bohren? Auf den Nachbarhöfen in die eine Richtung ist das Wasser einwandfrei - in die andere Richtung scheint es generell ein Eisenproblem zu geben. Kann es sein, dass irgendwo bei mir da eine Art Grenze verläuft??

Vielen Dank für Eure Hilfe,
brauche die ganz dringend...

Verzweifelte Grüße von
Frau Olsen

2

Mittwoch, 9. Mai 2012, 09:54

Hallo Frau Olsen,

der Brunnenbauer hat Sie nicht richtig beraten. Das Wasser muss mindestens gefiltert werden. Siehe unten:

http://www.nanovita.de/enteisenung-produkte.php
http://www.nanovita.de/big-blue-mangan-m…ung-brunnen.php

Warum das Wasser stinkt, sollten Sie untersuchen lassen. Am bestens bevor Sie den Filter kaufen. Sanitärfirmen oder Labors machen oder lassen machen sollche Untersuchungen.

Gruß

Möller

Ähnliche Themen

Thema bewerten